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2026/01/29

Albumankündigung von Brauer + erste Single feat S.3000!

Wir wollen euch jemanden vorstellen, der neu bei uns ist! Brauer released bei Audiolith Records ein Produceralbum, was so fantastisch und voller aufregender (noch geheimer) Feature-Artists ist, dass wir es unbedingt rausbringen wollten. "Allstars" von Brauer erscheint am 15. Mai 2026 auf Vinyl und digital und ist nun vorbestellbar!

Heute wird mit "Soundcheck" feat. S.3000 der musikalische Auftakt eingeläutet. Das erste Feature ist schonmal eine Ansage! Genauso der freche und ansteckende Beat von Brauer, ein Hit! 

Hört selbst:

AL491A Brauer - Soundcheck feat. S.3000 (Single, 29.01.2026)
Stream: https://shrt.audiolith.net/al491a


AL491 Brauer - Allstars (Album 15.05.2026) 
VVK: https://shrt.audiolith.net/al491

Brauers Beats tragen Krone statt Genre-Etikett. Könnten sie sprechen, wären sie für ihre derbe Berliner Schnauze bekannt; könnten sie zum Arzt gehen, würde man ihnen ADHS diagnostizieren; würde man sie in eine Schublade zu verstauen versuchen, würden sie alsbald wieder herausfallen. Wer »Allstars« - seine im Mai 2026 digital und auf Vinyl bei Audiolith Records erscheinende Debüt-LP - hört, begreift binnen Minuten, warum sich der Coach vom Rosenthaler Platz mehr als Musiker, denn als Hip-Hop-Produzent versteht. »Allstars« ist ein farbenfroher Stil-Salat in dreizehn Akten - geprägt von Stampfern und Sirenen, Scratches und Stimm-Effekten. Hier trifft Retro-Charme auf Future-Ästhetik, hier trotzt Pop-Appeal Untergrund-Charme, hier wird minimalistische Verträumtheit von holprig-überladenen Passagen überschrieben, die »Energy für die Fighter« aussenden.

Auch wenn Brauer bislang hauptsächlich im Halbschatten befreundeter Artists in Erscheinung getreten ist, war der Berliner mit Musikherz in den letzten Jahren wahnsinnig umtriebig. Schon vor über zehn Jahren hat Brauer Jazzgitarre studiert, früh war er hervorragend in der Berliner Szene vernetzt. Eigentlich war schon damals alles angerichtet, für eine schillernde Producer-Karriere - und dann kam der Krebs, dieses miese Stück Scheiße, an das Brauer seine Zwanziger und in Phasen auch seinen künstlerischen Tatendrang verlor. Nach langem und letztendlich erfolgreichem Kampf gegen die Krankheit konnte er nach Jahren wieder angreifen - kein Wunder also, dass Brauer seit 2023 mit unbändigem Hunger am Werk ist und seitdem in unzählige Projekte involviert war. Auf die EP »Lost Vegas« mit Yung FSK18 folgten 2025 folgten 2025 eine Platzierung auf der Sonos-Cliq-LP »ZWEIMAL ALLES« sowie Auftritte bei HÖR und auf dem Fusion Festival; im November letzten Jahres erschien die MXM-Kollabo-LP »Innerer Frieden«, die unter anderem das vielbeachtete Rainald-Grebe-Feature »Großstadtkinder« enthielt.

Foto: Franky Weber

Parallel dazu hat Brauer - im Grunde bereits seit zwei Jahren, aber seit August 2025 umso intensiver - sein erstes Producer-Album finalisiert. »Allstars« ist als Selbstbelohnung für Jahre harter Arbeit, als Hoch auf die Kollaboration, als laisser-fairer Konter gegen den Weltschmerz zu verstehen. Aber auch als Ode auf’s Freundemachen - zwischen Pilsette und Branntwein-Mische am nächstgelegenen Späti und auf anderen Kontinenten. Weite Teile der Platte sind in Brauers Cockpit in der Berliner Gaswerksiedlung entstanden, andere wiederum während Sessions in Wien und Leipzig - oder im Zuge ausgedehnter Sprachnachrichten nach Rio de Janeiro. Frei nach dem Motto »Hast du Freunde auf der ganzen Welt, ist gar nichts für dich ein Problem« hat »Stilikone Brauer« weite Teile seines breiten Netzwerks zusammengetrommelt, das von Nordberlin über Katalonien bis nach Chile reicht. Alle dreizehn Features auf »Allstars« haben trotz unterschiedlicher Muttersprachen, Genre-Zugehörigkeiten, Karrierestadien und Ortsbezüge eines gemeinsam: Brauer ist Fan ihrer Kunst, glaubt an sie und teilt ihren Blick auf’s Leben und die Welt.
 
Ohne, dass es dafür Absprachen zwischen den Artists gebraucht hätte, scheint sich eine Attitüde durch die komplette Platte zu ziehen - eine Blick- und Denkweise, die sich nicht zuletzt im Sound jedes Brauer-Beats spiegelt. »Allstars« ist eine Loblieder-Sammlung auf das lazy Lotterleben zwischen Eckkneipen-Deckeln und YumYum-Nudeln; eine Hymnen-Kollektion, die die kleinen, mehr beiläufigen Momente der Freiheit hochhält; ein Toast auf den Entschluss, die Dinge trotz zweier drückender Schuhe nicht zu ernst zu nehmen. Die LP vertont ein Gefühl, eine Mood, einen Zustand: Leicht lädiert von der Freitagnacht mit zwanzig Cent auf Tasche und Konter-Molle im Anschlag in die Sonne blinzeln; im Hotbox-gewordenen Schrottauto auf der linken Spur und ohne Navi von 361 bis »Kollwitzplatz« tuckern und im Vorbeifahren Chrom-Schmierereien an grauen Altbau-Fassaden bewundern; der Quarterlife Crisis in Nordberliner Kellern trotzen, in denen Plugs auf Kunststudenten und Tagediebe auf Gauner vom alten Kaliber treffen. »Allstars« ist in Musik gegossene Parkbank-, Clubtoiletten-, Ringbahn- und Hochhausdach-Romantik, ist Nostalgie und Aufbruch, ist Weltreise-Tagebuch und Abbild eines längst verblühten anarchischen »Lola rennt«-Nullerjahre-Berlins.
 
Die LP vereint in ihrem Verlauf etliche Genre-Einflüsse, lässt Hip-Hop-eske Breakbeats auf Indiepop-Elemente, UK Garage auf Trance, Reggaeton auf Hyperpop, EDM auf Drum’n’Bass und Post-Punk auf Minimal treffen. Was währenddessen - selbst in schwerfälligen, gespenstischen Momenten - immer gleich bleibt, ist eine verspielte, zerrig-sehnsüchtige, mal smoove, mal spitze, mal angriffslustige, aber am Ende stets positive Gossenmelancholie. Brauers Beats sind auch deshalb schon von Weitem zu erkennen, weil sie in ihren Melodien oft einen kleinen Knick haben, mancher Ton bewusst einen Millimeter neben dem perfekten Ton liegt. Abgesehen von vereinzelten Kick-Samples in den Drums hat Brauer nicht mit fremden Samples gearbeitet. So gut wie alle Sounds, die auf seinem Debüt zu hören sind - ob aus dem Synthesizer oder aus analogen Instrumenten kommend - hat er selbst komponiert und eingespielt.

Text: Alex Barbian

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  • Deutsche Laichen mit stürmischer Albumankündigung!
Tags
digital EP festival vinyl

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