Supershirt

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Supershirt (D) Berlin

Im Mai erscheint "Der Vierte Affe" von Supershirt bei Audiolith. Aber ein Album ist das nicht, aber eine Arschbombe in das leergepumpte Freibad, das wir Gesellschaft nennen. Es sind auch Songs, es ist ein Buch, ein Berg Dateien, eine Theorie oder eine Lebenseinstellung. Vielleicht ist es aber einfach nur ein Affe, der bei den Shows der Band auf der Bühne sitzt und teuren Saft trinkt.

Supershirt – laut, clever, politisch und mit einem bisweilen brachialen Humor ausgestattet, der direkt ins Herz trifft, wenn man denn eines hat. Die drei gebürtigen Rostocker Timo Katze, Faxe System und Tim Brenner mischen auf ihren Platten Indie, HipHop und Elektro zu einem Gebräu, das sie, um der Katalogisierung zu entgehen, Alkopop nennen. Die Beats fordern Dich zum Tanzen auf, die Texte laden Dich auf ein Bier zur Diskussion am Tresen ein, und plötzlich zieht der Bass Dir von hinten eine über. Sowohl textlich, als auch musikalisch ist kaum etwas so gemeint, wie es da steht, Fall- und Hintertüren sprühen Supershirt an jede Wand – da kann die Ironie noch so oft für tot erklärt werden.

Live fackeln die Rostocker seit 2007 die Bühnen von Hamburg bis Wien mit einer druckvollen Show ab, die mit Spielfreude, Witz, Spezialeffekten und nicht zuletzt der strahlenden Präsenz von Frontmann Faxe System klotzt.

Fotos:

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Pressebilder 2014 © Andreas Chudowski

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Pressebilder 2011 © Andreas Chudowski

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Videos:

Supershirt - die ehemals wohlhabenden Ackerdemiker und Hotelerben aus dem ?achen Mecklenburg sind dank Debutalbum und ?eser Krise im Jahr 2009 angekommen und bettelarm: Kein Geld für Sprit, kein Geld für Essen, kein Geld für richtige Instrumente.Nachts ziehen sie Benzin aus den immerwährend brennenden Autos der Berliner Problemkieze und grillen frisch Containertes über den gifti- gen Dämpfen. Erholung bietet nur das zeitweise Touren, denn unterwegs gibt es warme Betten und kühle Biere, heiße Herzen und kalte Platten. Nach den Konzerten wird das Catering verstaut und zurück ins erbarmungslose Berlin geschleppt. In ihren Kokelhöhlen feilen sie an ihrer Musik - doch die ist hart, wie die Stadt und die Feile stumpf. Die Rechner kommen vom Sperrmüll, der Strom wird beim Nachbarn gezapft - drückende Bässe gegen drückende Stimmung.
Die Beats sagen „Lass den Frust im Club ab“, die Texte postulieren die neue Ernsthaftigkeit auf dem Dance?oor, doch die Hintertür steht weit auf.
Aber trotz Armut und sozialer Kälte prangt am Horizont ein Silberstreif: Der Plattenboss treibt
die Cashcow Supershirt auf die Weide, in die
Clubs und verspricht einen Vorschuss von 8000
Mark. Ein Betrag, der jeden in der Hauptstadt zum
gemachten Mann macht, von der Null zur Eins. Die
Zustände wechseln sprunghaft und unvorhersehbar
- Aufstieg und Fall gibt es nicht mehr. Supershirt
sind bereit, den Aggregatszustand zu wechseln.
Sie stehen mit ihrem zweiten Album „8000 Mark“
vor der Tür und rufen „Bitte tretet sie ein!“.

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